Pädagogisches Konzept
Orientierungsrahmen
Wir arbeiten mit dem Orientierungsrahmen für frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung in der Schweiz. Zudem sind wir Mitglied beim SSLV (Spielgruppen-LeiterInnen-Verband) und FKS Bern (Fach- und Kontaktstelle Spielgruppen Kanton Bern) und richten uns nach dessen Empfehlungen.
Pädagogische Grundhaltung
Wir unterstützen die Kinder in ihrer Selbständigkeit nach dem Motto: Hilf mir es selbst zu tun (Maria Montessori). Dabei stärken wir das Selbstvertrauen der Kinder.
Freies Spiel
Die Kinder lernen am meisten beim freien Spiel voneinander. Darum wird das freie Spiel bei uns hoch gewichtet. Zusätzlich bieten wir Aktivitäten an wie malen, kneten, auffädeln, reissen, kleben, singen, Geschichtenerzählen etc.
Unterstützung der individuellen Entwicklung
Jedes Kind wird entsprechend seiner Bedürfnisse und seines Tempos in seinen Entwicklungsbereichen (Sprache, Motorik, Kreativität, Soziales, Kognition, Wahrnehmung) gefördert und unterstützt. Die Kinder werden dort abgeholt, wo ihr Entwicklungsstand ist.
Struktur und Sicherheit
Wiederkehrende Rituale wie z.B. Znünitäschli verteilen, zusammen Znüniessen mit Singen und Versli, sowie Abschlussgeschichten und Abschlussspiele geben dem Kind Orientierung und Sicherheit.
Soziales Lernen
Im Miteinander lernen die Kinder, wie man streitet und sich wieder versöhnt, teilt, Kompromisse eingeht und einander hilft.
Sprachförderung
Die Sprachentwicklung wird durch Lieder, Verse, Geschichten und Gesprächsmöglichkeiten im Alltag gefördert. Ich habe zusätzlich das Zertifikat Sprache und Integration absolviert und arbeite mit dem Plauderhaus. Dieses beinhaltet Karten mit Ideen und Anregungen für die Kinder. Es motiviert fremdsprachige, wie auch Kinder, welche als erste Sprache berndeutsch erlernen.
Elternarbeit
Wir schätzen die offene Kommunikation auf Augenhöhe um Fragen oder Anliegen direkt zu klären. So können wir das Kind am besten unterstützen. Zudem gibt es bei Bedarf (z.B. auf Wunsch vor dem Kindergarteneintritt) Einzelgespräche. Wir führen regelmässige Events durch, wo die Eltern anwesend sind wie Adventsanlass, Grittibänz backen, Abschlussfest mit bräteln.
Eingewöhnung
Eine sanfte Eingewöhnungsphase, bei der Eltern ihr Kind anfangs begleiten, schafft Vertrauen in die neue Umgebung. Wir tauschen uns während der Ablösung jedes Mal kurz über das weitere Vorgehen aus. Zudem geben wir Empfehlungen weiter, damit es gemeinsam gelingt.
Personal
Stetige Weiterbildung ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Zudem betreuen wir die Gruppen zu zweit (ausser es wäre zum Start eine Mini-Gruppe). Pro Gruppe ist mindestens eine Person diplomierte Spielgruppenleiterin.
Hygiene und Krankheit
Wir waschen die Hände nach Bedarf vor und nach dem Essen und nach der Arbeit mit Bastelmaterialien. Nach dem Toilettengang werden die Hände immer gewaschen. Kinder mit Fieber oder ansteckenden Krankheiten müssen der Spielgruppe fernbleiben.